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Jahreshauptversammlung



Turnierhundsportwettkampf

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Turnierhundsport-Ordnung (pdf [1,91 MB])
Deutschen Hundesportverbandes (dhv)

Leichtathletik pur!

Für alle Sprinter und Langstreckenläufer ist Turnierhundsport eine optimale Möglichkeit diese Lauf-Leidenschaft mit dem Hund zu teilen.
Alle Disziplinen des Turnierhundsports sind so aufgebaut, dass sie mit Hunden aller Größen und Veranlagungen ausgeführt werden können. Vom Zwergschnauzer über Spaniel, Bearded Collie, Boxer, Schäferhund bis hin zu Dogge und Bernhardiner, allen Vierbeinern macht der Turnierhundsport Spaß. Der Turnierhundsport hat eine in Traditionen gebundene Sportart in neue Dimensionen und zu einer neuen Auffassung vom sportlichem Umgang mit dem Hund geführt. Die solide Infrastruktur mit einer Vielzahl an geschulten Bewertern und Übungsleitern ist mit ein Grund für die Erfolgsgeschichte des Turnierhundsports. Eine ständige Fortentwicklung wird ihm auch in Zukunft neue Freunde zuführen.

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Vierkampf

Schon in der frühen Einführungsphase des Turnierhundsports wurde an der Entwicklung eines "Mehrkampfes", der für fast alle Hundearten Chancengleichheit bieten sollte, gearbeitet. Zuerst als "Sechskampf" noch mit vielen Übungsteilen des traditionellen Hundesports behaftet - später dann mit sportmotorischen Elementen versehen, präsentiert sich der heutige Vierkampf in attraktiver Form. Hürden-, Slalom- und Hindernislauf sind den sportmotorischen Elementen zuzurechnen. Die vierte Disziplin, die Gehorsamsteile, sind den traditionellen Elementen des Hundesports entnommen. Der Vierkampf wird seit vielen Jahren auf Vereins-, Kreisgruppen- und Verbandsebene bis hin zu den Deutschen Meisterschaften des dhv gezeigt. Riesige Teilnehmerfelder überzeugen auch die Öffentlichkeit vom gemeinnützigen Wirken der Hundesportvereine.

Grundlage Gehorsam

Ohne Gehorsam läuft im Hundesport nichts, auch nicht im Vierkampf mit seinen unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Außer den zu bewertenden Gehorsamsübungen ist das perfekte Zusammenspiel des Teams Mensch/Hund bei diesem Wettkampf von entscheidender Bedeutung für die technisch saubere Ausführung der sportmotorisch geprägten Übungen des Vierkampfes. Slalomlauf, Hürdenlauf und Hindernislauf verlangen einen Vierbeiner, der auf jedes Wort, auf jede Geste seines Hundeführers blitzschnell reagiert. Es geht ja um 1/100 Sekunden und um die Vermeidung von Fehlern bei den technischen Übungen. Da darf sich "Alex" durch nichts ablenken lassen, auch nicht durch andere Artgenossen. Im Gehorsamsteil des Vierkampfes wird die Ausführung von Grundgehorsamsübungen verlangt, die der Hund schon bei der Basisausbildung kennen gelernt hat. Sie sind im Vierkampf in ein Ablaufschema gebunden.
Leinenführigkeit und Freifolge im normalen und langsamen Schritt sowie im Laufschritt, die Sitzübung und Platzübung machen mit "Herankommen" und Vorsitzen sind hierbei gefordert. Also Leistungen, die jeder Hund - gleich welcher Art bei kompetenter Trainingsanleitung erfüllen kann.
Aufgabe, Ausführung und Bewertung sowie die Laufschemaskizze sind in der Turnierordnung' (TO) des Deutschen Hundesportverbandes (dhv) festgelegt.
Übrigens: Mit dem Training unter dieser Aufgabenstellung ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung "Gehorsam für den Alltag" getan. Gleichzeitig kann man hier schon sehen, ob der Ausbildungsstand des Hundes so weit gefestigt ist, dass er bei der Ausführung der sportmotorischen Übungen in der Hand des Hundeführers steht. Auch hier wird für höchste Bewertungen die schnelle und freudige Ausführung der jeweiligen Übung gefordert.




Schnelligkeit, Technik und Gehorsam bestimmen den Hürdenlauf

Das Turnierhundsportprogramm beinhaltet sportmotorische Elemente, um die körperliche Fitness zu fördern. Die ausgewogenen, variantenreichen Aufgabenstellungen erfüllen sowohl die Merkmale für den Breitensport als auch für den wettkampforientierten Leistungssport. In den einzelnen Disziplinen sind Anforderungen an Schnelligkeit, Technik und Ausdauer gestellt. Der Hürdenlauf verlangt vom Hundesportler gleich zwei Anforderungen: Schnelligkeit und Koordination. Während der Mensch solche Voraussetzungen trainieren muss, bringt der Vierbeiner dieses in aller h Regel von Natur aus schon n mit. Die dritte Anforderung betrifft den Hund: Er muss trotz der ganzen Freude, die so ein schneller Hürdensprint bei ihm auslöst und ihn zum Vorausstürmen veranlasst, schön brav auf n der Höhe seines Teamgefährten Mensch mitlaufen.
Für den Wettkampf zu beachten sind zwei Bewertungskriterien: Als erstes werden für jede von Hund oder Hundeführer/in abgeworfene Latte fünf Fehlerpunkte der elektronisch oder von Hand gestoppten Laufzeit hinzugerechnet. Hier ist also für das Überspringen der 50 cm hohen Hürden die Koordination gefordert. Diese Höhe kann bei entsprechend abgestuftem Training auch ein kleinwüchsiger Hund ohne Probleme schaffen. Für die Jugend und die Aktiven bereitet dies nach guter Trainingsvorbereitung ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes "kein Hindernis" mehr. Jugendliche und Aktive können beim Lauf über die drei Hürden ihre Schnelligkeit bei den beiden Durchgängen im Wettkampf voll entfalten und ihre Sprintfähigkeit auf der 50 Meter langen Strecke ausspielen. Im Wettkampf kann der Hund auch an der Leine über die Hürden geführt werden; abgeleinte Vierbeiner bringen dem Team 10 Bonuspunkte ein. Wer den natürlichen Bewegungsdrang der Vierbeiner kennt, die gerne mit dem Meuteführer um die Wette jagen, wird verstehen, dass zur vorschriftsmäßigen Ausführung des Hürdenlaufs der Meuteführer Mensch mit seinem "Alex", "Benno", "Cita" trainieren, trainieren und nochmals trainieren muss. Die Verbesserung der Grundschnelligkeit des Hundesportlers, verbunden mit der passenden Schrittlänge zwischen den Hürden, sind ein entscheidendes Glied auf dem Weg zu einer harmonischen Ausführung des Hürdenlaufs. Der Mensch muss an sich selbst arbeiten, seine körperliche Fitness verbessern, um zusammen mit seinem Vierbeiner optimale Ergebnisse zu erkämpfen. Aber auch der weniger wettkampforientierte Hundefreund wird bei der Ausübung des Hürdenlaufs nach einigen Trainingsstunden feststellen, dass er im Verbund mit seinem "Prinz" doch noch nicht so ungelenk und eingerostet ist, wie er es nach seiner bewegungsarmen Berufstätigkeit vermutet hätte.

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Slalomlauf - der Tanz zwischen den Toren

Immer wieder faszinierend ist für Außenstehende das gekonnte Zusammenspiel von Hundesportler/in und Hund beim Slalomlauf. Schon bei den Startvorbereitungen fiebern die Vierbeiner dem Lauf zwischen den ausgesteckten Torstangen entgegen. Für sie bedeutet der 75-Meter-Kurzstreckenlauf durch den Zick-Zack-Kurs eine gute Gelegenheit, sich so richtig mit dem "Chef" (in vielen Fällen ist es eine "Chefin") zu messen. Und für den Hundeführer/in geht es wiederum darum, trotz des schnellen Lauftempos, den Hund sicher durch die 140 cm breiten Slalomtore zu leiten. Hundeführer/in und Hund müssen, um Strafpunkte zu vermeiden, die Tore passieren, keine der Torstangen darf also ausgelassen werden. Das erfordert natürlich einen blitzsauber ausgebildeten Vierbeiner, der möglichst eng bei "Fuß" in schnellem Tempo durch die Tore geht. Nur so kann die Ideallinie zwischen den Toren des Slalom-Kurses gefunden werden. Da heißt es kurz vor einem Tor das Lauftempo für den sich anschließenden Richtungswechsel zu drosseln, um dann beschleunigend im Sprint auf der Strecke zwischen den Toren wieder auf ein hohes Tempo zu kommen. Und dies sechsmal vom Starttor bis zum Zieltor. Und in zwei Durchgängen! Das kostet Kraft, bringt den Hundesportier außer Atem, erfordert gekonntes Aufbautraining. "Sport mit dem Hund" ist diese Disziplin des Vierkampfes in des Wortes bester Bedeutung. Gekonntes Aufbautraining ist natürlich auch für den Vierbeiner notwendig, um sein ungestümes Temperament unter Kontrolle zu bringen. Einfühlsames Üben - um die spielerische Freude, den Bewegungsdrang zu erhalten - unter Einsatz verhaltensspezifischer Trainingsmethoden, immer abgestimmt auf die Psyche und die Physis des einzelnen Vierbeiners, führen dann im Wettkampf zu dem anfangs erwähnten gekonnten Zusammenspiel von Hundesportier/in und Hund beim Slalomlauf. Die geschulten Übungsleiter im Turnierhundesport der dhv-Mitgliedsverbände führen mit erprobten Trainingsmethoden Hundeführer/in und Hund unkompliziert und rasch zur Wettkampfreife. Der Slalomlauf kann mit dem angeleinten oder frei laufenden Hund gezeigt werden. Grundlagenarbeit wird immer mit dem angeleinten Hund betrieben und so wird der Hundesportler beim Slalomlauf wohl auch immer mit dem angeleinten Hund beginnen. Das bringt Sicherheit zwischen den Toren. Erst bei fortgeschrittenem Ausbildungsstand wird der Hundesportler es dann wagen, seinen Hund frei durch den Slalom-Kurs zu führen. Als Belohnung für den Trainingsfleiß werden dann im Wettkampf hierfür 10 Bonuspunkte zu der Slalom-Endpunktzahl hinzugerechnet. Wer sich als Hundehalter/in also so richtig die Lunge auspusten will, wer seine Kondition steigern und die allgemeine körperliche Fitness verbessern will und wer sich und seinen Vierbeiner zu einem echten Team zusammenschweißen will, wird um den Slalomlauf nicht herumkommen.

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Hindernislauf

Die Geschichte des Turnierhundsports begann mit den Hindernislauf-Turnieren. Schon im Jahre 1972 (anlässlich des 25-jährigen swhv-Jubiläums im Stadion von Mühlacker) wurde des erste Hindernislauf-Turnier gestartet. Der Fachwelt und dem zahlreichen Publikum stellte der swhv eine neue Art von Sport mit dem Hund vor. Tempo, Spannung, aktive Bewegungsarbeit mit dem Hund, freudiges Mitgehen des Hundes beim Überwinden der Hindernisse, Jugend, Mädchen, Frauen, Senioren, große und kleine Vierbeiner, Rassehunde in bislang noch nicht gekannter Vielfalt, Mischlingshunde - dies alles war plötzlich im Hundesport bei den Hindernislauf-Turnieren zu sehen. Kurz, es war eine umwälzende Neuerung im bislang eher statischen Sportbetrieb der Hundesportvereine. Das bringt Bewegung in die Übungsstunden der Vereine und gerade hier werden die Grundlagen für erste Erfolgserlebnisse, besonders für die Jugend, zusammen mit dem meist in der Familie gehaltenen Hund gelegt. Acht in der Turnierordnung vorgegebene Hindernisse muss der Hund auf der 75 Meter langen Laufstrecke bewältigen, während der Hundeführer parallel zur Hindernisbahn mitläuft. Die Laufzeiten werden mit der Stoppuhr oder elektronisch gemessen, wobei die Zeit des zuletzt die Ziellinie Überlaufenden (Hundeführer/in oder Hund) gemessen wird. Da gilt es für den Hund als erstes Hindernis eine Hürde zu überspringen, dann eine Treppe (oder Schrägwand) zu überqueren, durch einen Tunnel zu laufen, einen 65 cm hoch aufgebauten Laufdiel zu passieren, einen Reifen zu durchspringen, einen Hoch-Weitsprung auszuführen und zu guter letzt nochmals eine Hürde zu überspringen. Abgesehen von den verschiedenen Altersklassen für die Hundeführer/innen wird hier auch der unterschiedlichen Physi der Hunde Rechnung getragen. Es gibt zwei Gruppen: Hunde über 50 cm Schulterhöhe müssen höhere Hindernisse überspringen als solche, die nicht so groß sind. Das macht den Vierbeinern einen unbändigen Spaß und vielfach muss Herrchen oder Frauchen ganz schön nach Luft ringen, wenn sie das Tempo von "Alex" mithalten wollen. Spannend wird es bei Wettkämpfen schon dadurch, weil für jedes ausgelassene Hindernis vier Strafsekunden der gelaufenen Zeit hinzugerechnet werden und bei einigen Hindernissen auch noch andere Fehler die Gesamtlaufzeit beeinflussen. Da gilt es also gezielt und regelmäßig zu trainieren, um bei einem Wettkampf möglichst fehlerfrei die vorgeschriebenen zwei Durchgänge zu bewältigen.
Im Vierkampf ist der Hindernislauf die vierte Disziplin. Die Elemente der Hindernislauf-Turniere wurden in den Vierkampf übernommen, jedoch unterbleibt hier eine Einteilung der Hunde in Gruppe 1 und 2 und somit auch die Erhöhung der Hindernisse.

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"CSC" - eine attraktive Mannschaftssportart

Mit dem "CSC" (Combination Speed Cup) erfuhr der Turnierhundesport eine überaus attraktive Bereicherung. Ab Mitte der 80er Jahre suchte man nach zusätzlichen Impulsen für den Turnierhundsport. Die Gestaltung eines neuen Mannschaftswettkampfes war die Zielvorgabe. Nach einiger Entwicklungszeit schlug dann 1986 in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle anlässlich eines Internationalen Reitturniers die große Stunde für die neue Variante im Turnierhundsport; der "CSC" hatte Premiere. Er bestand auf Anhieb den Test: Tausende von Zuschauern waren von den Aktionen Mensch/Hund begeistert. Seit 1993 hat der "CSC" Aufnahme in die Turnierordnung des dhv gefunden.
Der "CSC" setzt sich aus den läuferischen Elementen des Vierkampfes (Hürden-, Slalom- und Hindernislauf zusammen. Der Geräteparcours ist in drei Sektionen aufgeteilt; für jedes der drei Mannschaftsmitglieder ist also eine Sektion zu durchlaufen. Schnelle Wechsel sorgen bei diesem "Stafetten-Wettbewerb" für ein hohes Durchlauftempo. Die Gewichtung von Fehlern ist gegenüber dem Vierkampf bewusst zurückgenommen, um ein hohes Tempo im Wettkampf sicherzustellen. Der "CSC" ist Action pur. Immer wieder begeistern sich die Zuschauer am gekonnten Zusammenspiel der Teams Mensch/Hund, das beim CSC von Technik und Taktik bestimmt ist. Und wie bei allen Laufdisziplinen des Turnierhundsports signalisieren auch beim CSC die Vierbeiner durch ihre Körpersprache ungeheuren Spaß, den ihnen diese Läufe bereiten.
Eine weitere Zielvorgabe wurde verwirklicht: Mit dem "CSC" ist dem Turnierhundsport der Sprung in die Halle gelungen; er kann jetzt ganzjährig Wettkampfmäßig ausgeübt werden.

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Geländelauf

Der Laufspaß zusammen mit dem Hund Mit der Ausarbeitung von Wettbewerbsregeln war die Geburtsstunde des Geländelaufes mit dem Hund eingeläutet und fand in der Turnierordnung von 1976 ihren offiziellen Eingang. Seither messen sich viele Hundesportler/Innen bei Wettbewerben auf der 2.000m und 5.000m Strecke auf Vereins-, Kreisgruppen- und Verbandsebene.
Was gibt es auch für einen an der aktiven Bewegungsarbeit, am Sport interessierten Hundefreund Schöneres, als zusammen mit seinem "Benno" in der freien Natur zu trimm-traben, joggen, laufen oder wie man diese Art von Laufvergnügen sonst noch bezeichnen will. Das ist nicht nur ein Erlebnis für beide und schafft gute Voraussetzungen für das gegenseitige Verständnis von Hundeführer/in und Hund, sondern fördert auch die Gesundheit, das körperliche Wohlbefinden, den Ausgleich zu der oft monotonen Tätigkeit im Berufsleben. Geländelauf mit dem Hund ist so richtiges Abschalten von den vielen Dingen des Alltags. Endlich allein mit dem Hund in der freien Natur und endlich auch das Erlebnis des Sieges über die eigene Trägheit und des kennen Lernens der persönlichen Leistungsfähigkeit.
Auch für diejenigen Hundehalter, die nicht in das Wettkampfgeschehen im Geländelauf eingreifen wollen, sind die Übungsleiter in den dhv-Mitgliedsverbänden da. Sie vermitteln das nötige Grundwissen über die Erziehung des Hundes und wie "Benno" schön "bei Fuß" in allen Gangarten brav neben seinem Herrn oder seinem Frauchen läuft. Laufen zusammen mit dem Hund soll ja nicht zu einer Tortur für beide werden. Das erfordert vom Läufer eine gute Kondition und vom Hund ein an den Laufstil und das Leistungsvermögen des Teamgefährten Mensch angepasstes Verhalten. Da gilt es zunächst, das läuferische Können des Hundeführers zu verbessern und parallel hierzu die erforderliche Basisausbildung des Hundes vorzunehmen. Langsame Steigerungen an Streckenlänge und Lauftempo führen den Hundesportler ganz allmählich und ohne gesundheitliches Risiko an den "Laufspaß" heran. Denn Spaß soll ja das Ganze machen. Und Spaß ist auch, sich im Training so richtig außer Puste zu bringen und die eigene Leistungsfähigkeit auszuloten.
Das erfordert regelmäßiges Lauftraining, bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Geländelauf mit dem Hund ist also eine Sportart, die in der freien Natur zu jeder Jahreszeit ausgeübt werden kann. Die "Hausaufgaben" hierzu, den sinnvollen läuferischen Aufbau, geben die Übungsleiter der Hundesportvereine auf.
"Hausaufgaben" für die Laufausbildung des Hundes sind natürlich auch erforderlich. In den Erziehungskursen der Hundesportvereine werden Benno "Alex", "Struppi" in der Gruppenarbeit an ihre Artgenossen, an Jogger und Radfahrer sowie an viele Menschen gewöhnt. Einzeltraining, das auf die Eigenheiten des jeweiligen Vierbeiners abgestimmt ist, sichert den raschen Fortschritt bei der Gehorsamsausbildung des Hundes. Man will ja mit einem friedlichen, auf seinen Läufer konzentrierten Hund an anderen Vierbeinern vorbei laufen können. Die Anweisungen der Übungsleiter während der Trainingsstunden werden also bei den "Hausaufgaben" vertieft und in die Praxis umgesetzt. Der ungestörten Natur, den Wild und auch den Mitbürgern zuliebe sollte der Geländelauf immer mit dem angeleinten Hund ausgeführt werden. Übrigens: Bei Wettbewerben ist der angeleinte Hund zwingende Pflicht; Verstöße gegen diese Regel ziehen die Disqualifikation nach sich.

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Für alle Hunde geeignet

Jeder gesunde Hund, ob er nun groß oder klein, ob er von Rasse oder ein Mischlingshund ist bringt die Voraussetzungen zum Lauftraining mit. Der angeborene Bewegungsdrang und die Freude am Laufen mit der "Meute" - am besten beteiligt sich am Training die ganze Familie: Vater, Mutter und die Kinder erleichtert den Einstieg in diese Sportart ungemein.
Und dann ist es bald soweit: Wer Lust hat, kann sich an den vielen Geländelauf-Wettbewerben der Vereine zusammen mit seinem Hund beteiligen. Über Feld- und Waldwege, über Stock und Stein, bergauf und bergab führen dann die Laufstrecken bei einem Wettbewerb. Das kostet Kraft, treibt den Schweiß, bringt den Läufer und seinen Vierbeiner ganz schön außer Atem. Aber als Belohnung für den Trainingsfleiß und für den Einsatz beim Wettbewerb bekommt der Teilnehmer, je nach gelaufener Zeit, eine Punktegutschrift in seinem Sportpass eingetragen. Die Addition der angesammelten Punkte berechtigt dann schließlich die Beantragung der in verschiedenen Stufen angebotenen dhv-Sportnadeln. Auszug aus den Seiten des
Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG)

Auszug aus den Seiten des
Deutschen Hundesportverbandes (dhv)


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Deine Ansprechpartnerin : Beate Schmidt

Übungszeiten:
samstags 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Vom 15. Nov. bis 10. April Winterpause !

Ab der 18. Lebenswoche kann Dein Hund auch in einer anderen Gruppe mitarbeiten.
Spätestens jetzt ist ein Vereinsbeitritt erforderlich!
Den Antragsvordruck kannst Du hier herunterladen !
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Hundesportverein Osterode am Harz e. V.
1. Vorsitzende Petra Behnke, Petershütter Allee 41, D-37520 Osterode am Harz
Telefon: 05522 - 312492
e-mail: Hundesportverein Osterode


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Letzte Aktualisierung am 09.01.2012 um 08:20 Uhr


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